125-jähriges Gründungsfest 2010:
mit Fahnenweihe von 02. bis 04. Juli 2010


21. August 2010

Nachfeier für ein gelungenes Gründungsfest
125 Jahre Feuerwehr Ruppertskirchen - Paten und Bruder Humpen zur Erinnerung überreicht


Der überreichte Feuerwehr Humpen des Patenvereins und Brudervereins

Arnstorf. Die Feuerwehr Ruppertskirchen hatte vom 2. bis 4. Juli ein rauschendes Fest mit Fahnenweihe anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens gefeiert. Jetzt trafen sich alle Beteiligten nochmals im Wirtsstadl der Familie Stegmüller zur Nachfeier.
Schon beim gemeinsamen Essen riefen Fotos auf der großen Leinwand die Erinnerung an das Bilderbuchfest wach. Danach war es an Vorstand Robert Lindner, den Dank der Wehr zu übermitteln. „Ruppertskirchen hat wohl vorher nie so viele Leute auf einmal gesehen“, freute er sich beim Rückblick. Das erste „Vergelt’s Gott“ galt dem Schirmherrn Johann Brunner. „Ich habe sogar extra eine Wallfahrt unternommen, damit das Wetter passt und es hat geklappt“, meinte der bei seinem Dank für eine prächtige Florianstatue.
Auch Fahnenmutter Christine Ebenbeck wird eine Statue des Schutzpatrons der Feuerwehren noch lange an ihr Dabeisein erinnern. Ehrenfahnenmutter Anna Eberl, die Festdamen Carolin Büchner, Theresa Kreipl, Nathalie Wagner sowie Patenbraut Sandra Majaura aus Hainberg und Bruderbraut Eva-Maria Salzberger aus Indersbach strahlten über Darstellungen der Mutter Gottes. „Wir werden dein Band immer in Ehren halten“, versprach Vorstand Josef Harlander vom Patenverein Hainberg-Neukirchen, als er Theresa Kreipl einen prächtigen Blumenstrauß überreichte.
Im Namen des Brudervereins Indersbach lobte Vorstand Michael Salzberger die Super-Leistung der Jubelwehr und bedachte Bruderbraut Melanie Stadlbauer ebenfalls mit Blumen. Als gemeinsames Geschenk für künftige Feiern in gemütlicher Runde hatten Harlander und Salzberger einen mächtigen Humpen mit Feuerwehrmotiven mitgebracht. Für zweieinhalb Jahre Vorbereitung in 23 Sitzungen und 6000 Arbeitsstunden belohnte Robert Lindner die Mitglieder des Festausschusses mit einer Erinnerungsgabe. Ebenso durften sich Rainer Gratz für die Gestaltung der Festschrift und Ehrenvorstand Josef Huber über ein fein gearbeitetes Wappen aus Messing freuen. Und auch Taferlbub Michael Stegmüller wurde beim Geschenkesegen nicht vergessen.
Ehe der Abend in den gemütlichen Teil mit Musik, Kuchenbüfett, Barbetrieb und Freibier überging, war es noch Kommandant Georg Stadler, der im Namen des Festausschusses den unermüdlichen Einsatz von Vorstand Lindner mit einer Florianfigur belohnte. - cm

Rottaler Anzeiger vom 25.08.2010      www.pnp.de    
Mit freundlicher Genehmigung von Christa Machtl 

           


Bildergalerie des Festwochenendes:         

 Freitag 02.07.2010:  "Rock im Zelt"   Samstag 03.07.2010: "Festabend"     Sonntag 04.07.2010: "Fahnenweihe"
     

04. Juli 2010:

Ein Jubiläumsfest wie aus dem Bilderbuch
Gottesdienst mit Segnung der neuen Fahne Herzstück der 125-Jahr-Feier der Feuerwehr Ruppertskirchen - Ehrengäste voll des Lobes


Erhebender Moment:
Pfarrer Gerhard Auer erteilt der neuen Fahne den Segen. Von links: Fahnenjunker Alexander Stadlbauer, Vorstand Robert Lindner, Fahnenmutter Christine Ebenbeck, Kommandant Georg Stadler (halb verdeckt) und 2. Bürgermeister Johann Brunner, der Schirmherr des Jubelfestes.

Arnstorf. Zweieinhalb Jahre haben die Frauen und Männer der Feuerwehr Ruppertskirchen geplant, organisiert, bis zur letzten Minute geschuftet und gerackert. Geworden ist aus all den Mühen ein prächtiges Fest zum 125-jährigen Vereinsbestehen.
Nach einer Rocknacht im Zelt am Freitag und einem Ehrenabend am Samstag (Bericht folgt) stand am Sonntag ein festlicher Gottesdienst mit Segnung der restaurierten Fahne aus dem Jahr 1931 und der Erinnerungsbänder im Mittelpunkt. 75 Vereine aus nah und fern, darunter die Feuerwehr Hainberg-Neukirchen als Patenverein und die Kameraden aus Indersbach als Bruderverein, gaben den Ruppertskirchnern die Ehre und feierten kräftig mit. In der langen Reihe der Uniformen setzten Festdamen und Fahnenmutter in herrlichen Roben mit ihren Begleitkindern, Trachtler, Schützen, Gartler und Sportler bunte Tupfer

Möge St. Florian ein guter Fürsprecher sein“

„Ein festliches Ereignis, bei dem wir um Gottes reichen Segen für die Feuerwehr-Mitglieder und ihre Familien bitten“, betonte Pfarrer Gerhard Auer zu Beginn der Messfeier. In der Heiligen Schrift komme die Feuerwehr zwar überhaupt nicht vor, aber dafür der Aufruf von Gott, den Menschen einander Gutes zu tun und vor Schaden zu bewahren, blickte der Priester bei der Predigt in die Bibel. Und nach dem Jesus-Wort aus dem Neuen Testament sei die Feuerwehr mit allen, die mühselig und beladen sind, wenn es im wahrsten Sinn des Wortes brenne.
Auer nutzte den Tag, um sich bei den Verantwortlichen für ihren Einsatz und bei den Menschen aus Ruppertskirchen und Umgebung für ihren Zusammenhalt zu bedanken. „Möge der Heilige Florian ein guter Fürsprecher sein - für die Wehr und alle Menschen, die hier wohnen“, wünschte Pfarrer Auer bei der Segnung der Fahne.
Wie Fahnenmutter Christine Ebenbeck beschworen auch Festbraut Caroline Büchner, Trauerbraut Nathalie Wagner, Patenbraut Theresa Kreipl, Bruderbraut Melanie Stadlbauer sowie Sandra Majaura, Braut des Patenvereins Hainberg-Neukirchen, und Eva-Maria Salzberger vom Bruderverein Indersbach bei ihren Prologen zur Bänderverleihung Kameradschaft, Treue und Verbundenheit.
Den Reigen der Grußworte eröffnete der Schirmherr, 2. Bürgermeister Johann Brunner. Er hob bei seinen besten Wünsche für die Zukunft die lebendige Gemeinschaft hervor, die wertvoll und wichtig zur Sicherheit und zum Schutz der gesamten Bevölkerung sei.
„Wieder mal ein Stück Bayernland, wie es lebt - von ganzem Herzen Vergelt’s Gott für euer großartiges Engagement und ausgeprägten Kameradschaftsgeist“, sagte Landrätin Bruni Mayer. Ihr Geschenk - ein Gedenkstein für die verstorbenen Kameraden seit 1885 - wird noch lange an die Festtage 2010 erinnern.

Bürgermeister bringt frohe Kunde mit

Kurz und bündig, aber nicht minder herzlich, gratulierte Bundestagsabgeordneter Max Straubinger. „Sauber seid’s beinand und guat habt’s hergricht“, brachte auch Landtagsabgeordnete Reserl Sem ihre Glückwünsche im Eiltempo an, weil halt trotz des leichten Windes der Schweiß bereits in Strömen floss.
„Der Herrgott muss ein Ruppertskirchener gewesen sein“, spielte Kreisbrandrat Hans Prex auf das Wetterglück für das Fest an und wünschte, dass das Feuer der Begeisterung weiterhin herrsche und auf andere Wehren überspringe. „Ein imposantes Bild und alle, die da sind, bilden einen würdigen Rahmen und freuen sich mit euch“, stellte Bürgermeister Alfons Sittinger beim Blick auf die Festwiese unterhalb des 2003 errichteten Gerätehauses fest. Neben dem üblichen finanziellen Beitrag des Marktes für ein Vereinsjubiläum hatte er die frohe Botschaft von der Auslieferung des neuen Einsatzfahrzeuges im Herbst 2010 mitgebracht.
Weil zu so einem Fest natürlich auch Ehrungen gehören, wurden FFW-Ehrenzeichen überreicht. Für 25 Jahre aktiven Dienst wurden Johann Büchner, Franz Eberl, Stefan Hendel, Christian Jahrstorfer, Robert Lindner, Alfred Maier, Alois Meier, Siegfried Noneder und Walter Reichl mit „Silber“ ausgezeichnet. Urkunden und Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre gingen an Franz Xaver Bichlmeier, Franz Xaver Eder, Johann Karg, Andreas Knott und Ludwig Stapfner.
Vorstand Robert Lindner richtete seinen herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen der Messfeier beigetragen hatten, insbesondere an den Chor „Oschiroh“ unter Leitung von Claudia Hargasser und die Arnstorfer Blaskapelle für die musikalische Gestaltung.
Die Musiker unter Leitung von Roland Hofbauer waren es dann auch, die den Marsch zum Festzelt anführten und dort nach dem Mittagsmahl schon bald für Hochstimmung sorgten, zumal es nicht nur den Geburtstag der Wehr Ruppertskirchen, sondern natürlich auch den 4:0-Sieg der Fußball-Nationalmannschaft über Argentinien zu feiern galt.   

Rottaler Anzeiger vom 07.07.2010      www.pnp.de    
Mit freundlicher Genehmigung von Christa Machtl 

 


Ehrenzeichen in Gold und Silber
gab es für langjährige Aktive; stehend, von links: KBI Theo Pichlmaier, Bürgermeister Alfons Sittinger, KBR Hans Prex, Landrätin Bruni Mayer, Kommandant Georg Stadler, Walter Reichl, Johann Büchner, Franz Eberl, Alfred Maier, Siegfried Noneder, Alois Meier, Stefan Hendel, Christian Jahrstorfer, MdL Reserl Sem, KBM Helmut Schaitl, Vorstand Robert Lindner, MdB Max Straubinger, Schirmherr Hans Brunner; sitzend, von links: Ludwig Stapfner, Franz Xaver Eder, Franz Xaver Bichlmeier, Andreas Knott, Johann Karg


Festdamen, Fahnenmutter und ihre Begleitkinder
boten ein prächtiges Bild:
 (von links) Patenbraut Theresa Kreipl mit Laura Jahrstorfer und Kerstin Noneder; Trauerbraut Nathalie Wagner mit Stefanie Hofbauer und Marcel Kalinke; Bruderbraut Melanie Stadlbauer mit Katharina Hartl und Maximilian Stadler; Fahnenmutter Christine Ebenbeck mit Katharina Meier und Theresa Meier; Patenvereinsbraut Sandra Majaura mit Franziska Strasser und Lisa Ellsperger; Festbraut Caroline Büchner mit Alica Jakubetz und Sophia Schmid; Brudervereinsbraut Eva-Maria Salzberger mit Magdalena Ott.


Wenn i groß bin
, werd i a Ruppertskirchna Feuerwehrmann“ – so steht es in der Festschrift zum 125. Geburtstag der Wehr unter dem Bild von Taferlbub Michael Stegmüller, der beim Festzug an der Spitze des Jubelvereins marschierte.


02./03. Juli 2010

Vieles hat sich geändert, der Idealismus hat überdauert
Disco, Totengedenken und Ehrenabend beim 125-jährigen Gründungsfest der FFW Ruppertskirchen

Arnstorf. Mit einer wahrhaft heißen Nacht feierte die Feuerwehr Ruppertskirchen in das dreitägige Fest zum 125-jährigen Jubiläum. Die Aussicht auf fetzige Rhythmen der Partyband „HighLife“ und von DJ Walter lockte knapp 1300 Besucher zu „Rock im Zelt“.
Besonderen Grund zum Jubeln hatte am Ende Markus Bauer. Der 19-jährige Arnstorfer hatte bei der SMS-Aktion der Jugendfeuerwehr mitgemacht und wurde als glücklicher Gewinner eines Reisegutscheines im Wert von 500 Euro gezogen.
Viel Zeit zum Erholen blieb den Disco-Organisatoren mit Anton Stadlbauer an der Spitze nach den Aufräumarbeiten am Samstag freilich nicht. Denn bereits um 18 Uhr hieß es für alle aktiven und passiven Mitglieder wieder frisch und fröhlich antreten zum Einholen der Ehrengäste, zum Standkonzert der Blaskapelle Arnstorf vor dem Gerätehaus.
„Zur menschlichen Gemeinschaft gehören das Zueinanderstehen, Verlässlichkeit in Stunden der Gefahr - der Ortsteil Ruppertskirchen lebt von vielen Menschen, die Verantwortung füreinander tragen und da sind, wenn Hilfe gebraucht wird“, betonte Pfarrer Gerhard Auer beim Totengedenken vor der Dorfkirche. Dabei segnete der Priester eine Vereinskerze sowie den neuen Gedenkstein für die verstorbenen Mitglieder seit 1885. Der Stein - mitfinanziert durch eine Spende von Landrätin Bruni Mayer zum Fest - wird einen Ehrenplatz beim Gerätehaus erhalten. Bürgermeister Alfons Sittinger und Vorstand Robert Lindner legten zu Ehren der verstorbenen Kameraden, Freunde und Gönner der Wehr Kränze nieder.
Im Festzelt war es wiederum der Vorstand, der Fahnenmutter Christine Ebenbeck mit den Festdamen, den Festausschuss, eine große Zahl von Ehrengästen, den Patenverein Hainberg-Neukirchen und den Bruderverein Indersbach willkommen hieß. Dazu gaben die weiteren Feuerwehren der Großgemeinde, KBI Theo Pichlmaier, KBM Helmut Schaitl, 3. Bürgermeisterin Maria Bellmann und Festdamen früherer Jahre den Ruppertskirchnern die Ehre.
„125 Jahre Feuerwehr - darauf sind wir stolz“, unterstrich Vorstand Lindner zu Beginn seiner Festrede. „Der Dienst damals und heute ist nicht mehr vergleichbar“, meinte er mit Blick auf die Anfänge mit primitiven und bescheidenen Mitteln, „die Gründerväter würden nur noch staunen, wie viel sich verändert hat, aber der Idealismus ist seit 125 Jahren gleich geblieben.
Schirmherr 2. Bürgermeister Johann Brunner stellte bei seinem Grußwort neben der tatkräftigen Hilfe für den Nächsten den großen Anteil der Wehr am gesellschaftlichen Leben im Dorf und der Umgebung heraus. „Das ganze Dorf ist herausgeputzt, ihr habt eine richtige Festlandschaft aufgebaut“, würdigte Bürgermeister Alfons Sittinger die immensen Arbeiten im Vorlauf, aber ebenso die hervorragende Nachwuchsarbeit der Wehr mit der zweitgrößten Jugendgruppe im Landkreis. „Zum Feste das Allerbeste - lasst es krachen“, riet KBI Theo Pichlmaier.
Natürlich gehörten auch Ehrungen zu diesem Abend. Zunächst wurde Anna Eberl, Fahnenmutter des Festes von 1977, nun offiziell mit Urkunde, Blumen und herzlichem Beifall zur Ehrenfahnenmutter ernannt. Weil trotz der Festvorbereitungen auch die Ausbildung nicht zu kurz kam, durften KBI Pichlmaier und KBM Helmut Schaitl Leistungsabzeichen an Franziska Büchner, Franziska Kreipl, Simon Glück, Sebastian Hofer, Manuel Lindner (alle Stufe 1), Caroline Büchner, Theresa Kreipl, Nathalie Wagner, Johannes Eder, Andreas Heller, Christian Reichl und Stefan Noneder überreichten. Vorstand Lindner und Kommandant Georg Stadler bedankten sich bei Theo Henghuber für 25 Jahre Mitgliedschaft.
Für 40 Jahre wurden Georg Neumaier und Peter Reicheneder ausgezeichnet, seit 50 Jahren stehen Georg Fürstinger, Manfred Gallinger, Ignaz Jahrstorfer, Josef Noneder und Josef Winkler in der Mitgliederliste und sogar schon seit 60 Jahren gehören Josef Greinsberger und Josef Straubinger dazu.
Und ehe die Blaskapelle Arnstorf mit schmissiger Musik die Stimmung im Zelt auf den Siedepunkt brachte, durften sich Fahnenmutter, Festbräute und Festdamen vergangener Jahre über prächtige Blumengebinde freuen. - cm

Rottaler Anzeiger vom 08.07.2010      www.pnp.de    
Mit freundlicher Genehmigung von Christa Machtl 


Beim Totengedenken
an der Dorfkirche segnete Pfarrer Gerhard Auer eine Vereinskerze und den neuen Gedenkstein der Feuerwehr, der beim Gerätehaus einen Ehrenplatz erhält


Vorstand Robert Lindner
(links) und Kommandant Georg Stadler überreichten Anna Eberl, Fahnenmutter des Festes von 1977, die Ernennungsurkunde zur Ehrenfahnenmutter.


Festdamen, Patenbräute von 1953, 1977 und 2010


Ehrung langjähriger Mitglieder:
sitzend, von links Josef Noneder, Josef Greinsberger, Ignaz Jahrstorfer, Georg Fürstinger und Manfred Gallinger sowie (stehend, von links) Kommandant Georg Stadler, Schirmherr Johann Brunner, Bürgermeister Alfons Sittinger, Theo Henghuber, Georg Neumaier und Vorstand Robert Lindner

 


 


Die Feuerwehr im Jubiläumsjahr

 


Der Festausschuss

 


Fahnenmutter, Ehrenfahnenmutter und Festdamen mit Begleitkindern   

 


Fahnenmutter und Festdamen

 


Fahne 2010, nach Vorlage 1907/1931
 


05. Juni 2010

125 Jahre FFW Ruppertskirchen in Wort und Bild

   

Ruppertskirchen. Bei der Feuerwehr Ruppertskirchen ist die heiße Phase der Vorbereitungen für das 125-jährige Jubiläumsfest von 2. bis 4. Juli angebrochen. Zu diesem besonderen Anlass hat die Wehr erstmals eine umfangreiche Chronik verfasst.
„Wunderschön ist sie geworden, ein richtiges Schmuckstück und Aushängeschild für den Verein und das Dorf mit seiner Umgebung“, freute sich 2. Bürgermeister und Schirmherr Johann Brunner, als ihm eine Abordnung mit Vorstand Robert Lindner an der Spitze das erste Exemplar überreichte.
Für das Büchlein mit über 180 Seiten in einer Auflage von 800 Stück haben Andreas Stadler als Texter und Rainer Gratz für ein ansprechendes Layout mit einem Helferteam seit Herbst 2009 eine Unmenge an Freizeit geopfert.
Erhältlich ist die Festschrift zum Preis von acht Euro ab sofort im Rathaus Arnstorf, bei den örtlichen Geldinstituten und Apotheken sowie in den beiden Schreibwarengeschäften.
Freuen sich über die Festschrift der Feuerwehr Ruppertskirchen und hoffen auf viele Käufer dafür (von links): 2. Vorstand Alois Gerwallner, Otto Ebenbeck, Vorstand Robert Lindner, Schirmherr und 2. Bürgermeister Johann Brunner, Kommandant Georg Stadler, 2. Kommandant Anton Stadlbauer und Andreas Stadler. - cm/Foto: Machtl


08. Mai 2010

Strohfeuerwehrauto aufgestellt

Die Feuerwehr hat auf der Wiese bei der Kirche ein Strohfeuerwehrfahrzeug aufgestellt, um auf das bevorstehende Gründungsfest vom 02. bis 04. Juli 2010 aufmerksam zumachen.

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15. April 2010

Endspurt in Ruppertskirchen

Arnstorf. In und um Ruppertskirchen dreht sich derzeit alles um die Vorbereitungen für das 125-jährige Gründungsfest der Feuerwehr. Damit ja alle das große Ereignis von 2. bis 4. Juli im Kopf abspeichern, machen Einladungstafeln an den Ortseingängen darauf aufmerksam.
Ein wichtiger Termin im Vorfeld ist am 18. April. An diesem Sonntag werden die Aufnahmen für die Festschrift gemacht. Vorstand Robert Lindner bittet alle aktiven und passiven Mitglieder - soweit vorhanden in Uniform, um 10 Uhr zum Gruppenfoto mit Fahnenmutter und Festdamen zu erscheinen. Fototermin für den Patenverein Hainberg-Neukirchen ist um 11 Uhr.
- Stecken mitten in der Arbeit für das Großereignis Feuerwehrfest (von links): Vorstand Robert Lindner, Kommandant Georg Stadler, Ehrenvorstand Michael Lindner sen., sowie (von rechts) Otto Ebenbeck, Anton Stadlbauer, Hans Karg und Michael Lindner jun. beim Aufstellen der Begrüßungstafel. - cm/F.: cm

Rottaler Anzeiger vom 15.04.2010      www.pnp.de    
Mit freundlicher Genehmigung von Christa Machtl 


13. März 2010

Feuerwehr beim Brudervereinbitten

Auf den Fleiß folgt der Preis
FFW Indersbach Bruderverein bei Ruppertskirchener Jubiläum



Arnstorf. Patenverein, Fahnenmutter und Festdamen, ein Schirmherr und die neue Fahne - alles ist schon bereitet für das 125-jährige Gründungsfest der Feuerwehr Ruppertskirchen. Nun fehlte noch ein Bruderverein. Die dazu ausersehene Feuerwehr Indersbach, mit der die Ruppertskirchener seit Jahrzehnten eine Freundschaft verbindet, ließ sich freilich nicht so schnell auf die Übernahme ein.
Nach einem fast schon triumphalen Einzug unter musikalischer Begleitung der Münchsdorfer Blaskapelle durch ein Schlauchspalier in die Halle der Familie Ott stellten zwar nicht die Götter, wohl aber die Indersbacher mit ihrem Vorstand Michael Salzberger an der Spitze vor den Erfolg den Schweiß.
Zunächst mussten die Bittsteller, vertreten durch Vorstand Robert Lindner, Fahnenmutter Christine Ebenbeck, 2. Vorstand Alois Gerwallner, die Kommandanten Georg Stadler und Anton Stadlbauer sowie Schirmherrn Johann Brunner, auf dem spitzen Holzscheit knien.
Doch das war noch nicht genug. Um ihre Qualifikation als Fahnenträger unter Beweis zu stellen, galt es für die beiden Fähnriche Stefan Noneder und Alexander Stadlbauer, einen Hindernis-Parcours zu durchlaufen. Angefeuert von der feiernden Gesellschaft, gelang es den beiden Burschen, per Gurt miteinander verbunden, mit dem Kochlöffel im Mund und einem Ei darauf das Ziel zu passieren.
Auch Kassier Josef Büchner und Schriftführer Franz Eberl meisterten ihre Aufgabe, per Luftpumpe Kerzen zu löschen. Bei Aufgabe 3 wartete ein Fass voll Indersbacher Bärentrunk auf den Ruppertskirchener Festausschuss, der es gemeinsam über viele Trinkschläuche leeren musste.
Nun war der Bruderverein in spe aber restlos zufrieden. Die Bruderbräute Melanie Stadlbauer und Eva Maria Salzberger freuten sich über prächtige Blumengebinde und alle gemeinsam über ein gutes Essen, Freibier, spendiert von Melanie Stadlbauer, und auf ein schönes Fest von 2. bis 4. Juli. - cm

Rottaler Anzeiger vom 18.03.2010      www.pnp.de    
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07. März 2010

Neue Fahne  und jede Menge Vorbereitungen
Jahresversammlung der Feuerwehr Ruppertskirchen mit Einholung der neuen Fahne

Arnstorf. Das mit mächtigen Schritten nahende 125-jährige Jubiläumsfest der Feuerwehr Ruppertskirchen prägte neben den „normalen“ Berichten die Jahresversammlung im Gasthaus Stegmüller. Und so stand gleich zum Auftakt ein besonderer Punkt auf der Tagesordnung: die Einholung der neuen Fahne durch die beiden Fahnenjunker Alex Stadlbauer und Stefan Noneder unter musikalischer Begleitung.
„Wunderschön ist sie geworden“, freuten sich Mitglieder und Ehrengäste samt Feststaat über das Werk von Fahnenstickerin Gabi Ungnadner. Als Vorlage hatte die alte Fahne der Wehr aus dem Jahr 1931 gedient. Die Vorderseite ziert ein Florian, auf der Rückseite sind mit Helm, Koppel, Signalhorn, Axt, Leiter und Schlauch Einsatzattribute im Eichenlaubkranz gestickt. Zur Finanzierung der Neuanschaffung wird die Vorstandschaft in den nächsten Tagen bei einer Haussammlung um Spenden bitten.
Abschließend informierte Vorstand Lindner über die Arbeit des Festausschusses. 55 Feuerwehren und 15 Ortsvereine hätten ihre Teilnahme am Gründungsfest bereits zugesagt, insgesamt rechne man mit gut 1000 Gästen. Für die Suche nach Taferlbuben und Festmädchen sei ein Arbeitskreis unter 2. Vorstand Alois Gerwallner gebildet worden.
Ein Fototermin für die Festschrift steht für Sonntag, 18. April, 10 Uhr, im Kalender. Bei schlechter Witterung wird ein neuer Termin rechtzeitig bekannt gegeben. - cm

Auszug aus dem Rottaler Anzeiger vom 12.03.2010      www.pnp.de    
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27. Februar 2010

Feuerwehr beim Patenbitten

Langer Atem bei der Suche nach dem Göd
Ruppertskirchener Wehr tauglich für neues Einsatzfahrzeug

Arnstorf. Die Feuerwehr Ruppertskirchen hat eine weitere große Hürde auf dem Weg zu ihrem 125-jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe genommen. Die Männer und Frauen um Vorstand Robert Lindner und Kommandant Georg Stadler fanden in der Feuerwehr Hainberg-Neukirchen den rechten Göd, einen Paten also, der ihnen bei dem großen Ereignis vom 2. bis 4. Juli zur Seite steht.
Zur moralischen Unterstützung waren Fahnenmutter Christine Ebenbeck, Ehrenfahnenmutter Anna Eberl, die Festdamen Theresa Kreipl, Nathalie Wagner, Carolin Büchner und Melanie Stadlbauer, Schirmherr Johann Brunner, Ehrenvorstand Josef Huber und Ehrenkommandant Michael Lindner mitgekommen.
Aber der Reihe nach; denn so einfach, wie sich das anhört, war die Mission nicht. Obwohl die Verbundenheit der beiden Wehren bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhundert zurückgeht, die Bittsteller vor zehn Jahren bei den Hainbergern einen respektablen Gödn abgaben, als Morgengabe ein Fass mit edlem Gerstensaft mitgebracht hatten und Vorstand Lindner das Anliegen in wohl gereimten Versen vortrug, hieß es zunächst: „Schau ma moi, wos geht“.
Unter Anleitung von Hainbergs 2. Vorstand Alois Ellsperger galt es für die Gäste beim ersten Test, sich auf Bobbycars und mit Wasserpistolen des neuen Einsatzfahrzeuges würdig zu erweisen. Dann wurde beim Aufblasen von Luftballons über lange Schläuche der lange Atem von vier Wehrmännern geprüft, der für so ein Fest unbedingt notwendig ist. Und natürlich blieb auch das Knien auf einem scharfkantigen Holzscheit nicht aus. „Iatz gfrei ma uns schon sakrisch auf a scheens Fest“, kam dann die ersehnte Zusage.
Und als die Vorstände der frischgekürten Gödn den Ruppertskirchener in Sandra Majaura auch noch eine fesche Patenbraut präsentierten und nach versiertem Anzapfen durch Josef Harlander das Gastgeschenk in den Gläsern schäumte, war die Freude komplett.
Klar, dass der gute Abschluss des „Bittganges“ beim Essen und gemütlichen Beisammensein bis spät in die Nacht gefeiert wurde. Die zünftige musikalische Begleitung kam von der Blaskapelle Arnstorf unter Leitung von Roland Hofbauer, die bei der Jubelfeier im Juli auch als Festkapelle mit dabei sein wird. - cm

Rottaler Anzeiger vom 02.03.2010      www.pnp.de    
Mit freundlicher Genehmigung von Christa Machtl                                

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21. November 2009

Fahnenmutter, Ehrenfahnenmutter und Festdamenbitten in Sendlmeier
Christine Ebenbeck aus Sendlmeier ist neue Fahnenmutter der Feuerwehr

Ruppertskirchen. Zusammen mit Schirmherrn Johann Brunner erschien der Festausschuss der  Freiwilligen Feuerwehr Ruppertskirchen vergangenen Samstag bei Familie Ebenbeck in Sendlmeier zum Fahnenmutter, Ehrenfahnenmutter und Festdamenbitten. Nach dem musikalischen Einzug in Sendlmeier-Hof wurden die Bittsteller mit einem Glas Sekt herzlich begrüßt. Anna Eberl, Fahnenmutter beim Fest 1977, gab ihr Amt offiziell ab und schlug die Bitte der Feuerwehr das Ehrenfahnenmutteramt zu übernehmen natürlich nicht aus. Als nächste galt es Christine Ebenbeck als neue Fahnenmutter für das Gründungfest vom 02.-04. Juli 2010 zu gewinnen. Nachdem die Tauglichkeit fürs Fahnenmutteramt durch anzapfen eines Holzfasses der Arnstorfer Brauerei mit Bravour durch Christine Ebenbeck in Feuerwehrschutzkleidung bestanden wurde, wollte diese selbstverständlich auch "ihre" Feuerwehrler auf die Probe stellen. Vor dem erlösendem "Ja, ich mach eure Fahnenmutter" mussten Vorstand Robert Lindner, sein Stellvertreter Alois Gerwallner, Schirmherr und 2. Bürgermeister Johann Brunner sowie Alois Meier und Martin Jahrstorfer vom Festausschuss auf die Knie auf´s spitze Scheidl und ihr Können zeigen. Nach der Bitte des Vorstandes an Caroline Büchner als Festdame, Theresa Kreipl als Patendame,  Melanie Stadlbauer als Bruderdame und Nathalie Wagner als Trauerdame beim 125. Geburtstag der Feuerwehr zu fungieren, forderten auch die Festdamen  zum Scheidlknien auf. Kommandant Georg Stadler, sein Stellvertreter und Jugendwart Anton Stadlbauer, Kassier Josef Büchner, Schriftführer Franz Eberl und Vorstandsmitglied Reinhard Straubinger mussten ihre musikalischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, bevor die jungen Damen ihr "Ja" bekräftigten und der Bitte nachkamen. Vorstand Robert Lindner bedankte sich mit prächtigen Blumenstraußen bei Fahnenmutter Christine Ebenbeck, Ehrenfahnenmutter Anna Eberl und den Festdamen für die Übernahme ihrer Aufgaben beim Gründungsfest im kommenden Jahr. Ebenfalls dankte er den Verantwortlichen für die prima und reichliche Bewirtung. Anschließend wurde noch in großer Runde bis spät in die Nacht gemeinsam gefeiert und gelacht.

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07. November 2009

Schirmherrenbitten in Schröttendorf:
2. Bürgermeister Johann Brunner übernimmt Schirmherrschaft beim Feuerwehrfest 2010



Ruppertskirchen. Mit großem Aufgebot erschien der Festausschuss der  Freiwilligen Feuerwehr Ruppertskirchen vergangenen Samstag beim 2. Bürgermeister des Marktes Arnstorf Johann Brunner in Schröttendorf. Sie baten den Bürgermeister offiziell um die Übernahme der Schirmherrschaft für das 125-jährige Gründungsfest, das im kommenden Jahr vom 2. bis 4. Juli 2010 groß gefeiert wird. Mit Marschmusik wurde in den Schremer-Hof eingezogen, wo 2. Bürgermeister Johann Brunner und seine Frau Anneliese die Feuerwehr bereits erwartete. Vorstand Robert Lindner trug sogleich in Versform das große Anliegen der Jubelwehr vor und bat um eine freudige Antwort vom Schremer Hans, wie er in Ruppertskirchen genannt wird . Ganz so einfach sollte es aber für Vorstand Robert Lindner, seinen Stellvertreter Alois Gerwallner, Kommandant Georg Stadler und  stellvertrenden Kommandant Anton Stadlbauer nicht sein: sie mussten auf dem vorbereiteten spitzen Holzscheidl kniend gemeinsam eine Aufgabe lösen und nochmals kräftig  bitten, bevor Johann Brunner die Feuerwehrführung erlöste und sein freudiges " Ja" aussprach. Der Schirmherr, selbst schon 43 Jahre Mitglied der Wehr,  bedankte sich für die Anvertrauung der Schirmherrschaft  und wünschte dem Fest einen erfolgreichen und schönen Verlauf. Natürlich durfte ein weißblauer Schirm mit Aufdruck und eine Brotzeitplatte zur Stärkung für die bevorstehende Aufgabe des Schirmherren nicht fehlen, ebenso gab es als Dank einen prächtigen Blumenstrauß für die Ehefrau Anneliese Brunner. Anschließend verbrachte man bei bester Bewirtung in der festlich gedeckten Werkstatt einen gemütlichen und geselligen Abend mit Blick auf das bevorstehende 125-Jährige Jubiläum.  

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Die Freiwillige Feuerwehr Ruppertskirchen kann im Jahr 2010 stolz auf ihre Gründung vor 125 Jahren im Jahre 1885 zurückblicken. Mit einem dreitägigen Fest feierten wir dieses Jubiläum gemeinsam mit Gästen aus Nah und Fern bei uns im Dorf mit Zeltdisco, Festabend und Weihe der neuen Fahne gebührend.

Die  22 Festausschussmitglieder kamen am 21. April 2008 zur ersten Festausschusssitzung zusammen. Es wurden Unterausschüsse gebildet welche sich mit den Themen "Festschrift", "Festzug", "Festgottesdienst", "Festbüro", "Festzelt" und "Zeltdisco"  beschäftigten.

Die neue Fahne wurde durch die Fahnenstickerei Ungnadner, Beutelsbach, orginalgetreu nach der alten Fahne von 1931 erstellt. Ebenfalls wurden die 7 Fahnenbänder durch Frau Gabi Ungnadner angefertigt..
 


               

 


 

Die großen Vorboten zum Gründungsfest mit Fahnenweihe: